Corona und die Angst behinderter Menschen, aussortiert zu werden
Wer alt ist, mit einer Beeinträchtigung oder Vorerkrankung lebt, ist von der Corona-Pandemie und den Maßnahmen dagegen besonders betroffen. Erst recht, wenn man in einem Wohn- oder Pflegeheim lebt. Doch in der öffentlichen Diskussion gehen die Probleme und Ängste dieser Menschen unter; es sind weder politisch noch fachlich lösende Konzepte in Sicht. (Kommentar für observer-gesundheit.de)
» WeiterlesenIPReG: Selbstbestimmtes Leben zuhause sicherstellen
Nachdem Betroffene vergangenes Jahr gegen das RISG Sturm gelaufen sind, wurde daraus das IPReG und auch dieses nochmal überarbeitet. Doch es birgt nach wie vor die Gefahr, dass Menschen mit einer Atembehinderung nicht mehr in der eigenen Wohnung leben können.
» WeiterlesenTriage und Risikogruppe: Wer stirbt zuerst?
Welche Patienten werden behandelt, wenn es auf Intensivstationen nicht ausreichend Betten oder Beatmungsgeräte gibt? Diese Frage beschäftigt vor allem Menschen aus Risikogruppen. Im Rahmen eines Online-Seminars im April habe ich gemeinsam mit zwei JuristInnen über verfassungsrechtliche und ethische Aspekte der Triage diskutiert.
» WeiterlesenAusgangssperren in Wohneinrichtungen für behinderte Menschen aufheben
Wenn die Bundeskanzlerin und die MinisterpräsidentInnen bei ihrem morgigen Treffen über Lockerungen sprechen, muss es auch um Verbesserungen für Menschen in Behindertenwohnheimen gehen. Sie müssen derzeit mit enormen Einschränkungen ihrer Grundrechte leben: Besuche sind verboten und mancherorts dürfen sie die Einrichtungen nicht verlassen.
» WeiterlesenGrenzschließung bedroht Lebensadern im Herzen Europas
Wenn sich morgen die Bundeskanzlerin mit den MinisterpräsidentInnen der Länder im Rahmen des „Corona-Kabinetts“ trifft, muss auch die einseitige Grenzschließung zwischen Deutschland und Luxemburg erörtert werden – mit dem Ziel die Grenze schnellstmöglich wieder zu öffnen.
» WeiterlesenBeendet die Demütigung der Missbrauchsopfer!
Der Bischof-Stein-Platz in Trier braucht einen neuen Namen. Denn der ehemalige Trierer Oberhirte hat im Missbrauchsskandal der katholischen Kirche viel Schuld auf sich geladen. Die Politik sollte die Forderungen der Opfer zügig umsetzen! (Artikel in grünRegional 1/2020)
» WeiterlesenWer wird beatmet? – Gesetzliche Regelung nötig
Die Corona-Pandemie kann dazu führen, dass auch in Deutschland eine Situation entsteht, in der die Krankenhaus-Kapazitäten nicht ausreichen. Medizinische Fachgesellschaften haben daher Empfehlungen abgegeben, wie dann entschieden werden soll, wer behandelt wird. Doch die sind sehr umstritten, weil sie u.a. behinderte Menschen benachteiligen. Handlungsbedarf sieht die Bundesregierung trotzdem nicht.
» WeiterlesenAssistenz in der Quarantäne sicherstellen
Menschen mit Behinderung, die ihre Unterstützung über Persönliche Assistenz organisieren, stehen angesichts von Corona vor großen Herausforderungen. Denn konsequente Kontaktverbote oder Quarantäne machen persönliche Assistenz quasi unmöglich. Laut Bundesregierung müssen in solchen Fällen, Pflegeversicherung und Träger der Eingliederungshilfe beraten und unterstützen.
» WeiterlesenSchulhelferInnen über die Krise retten
Die Schulschließungen aufgrund der Corona-Krise treffen SchulhelferInnen hart: Sie müssen ihr Einkommen anderweitig sichern oder sind auf Sozialleistungen angewiesen. Bund und Länder müssen dringend Lösungen finden und sicherstellen, dass sie an ihre Schulen zurückkehren, sobald diese wieder geöffnet werden.
» WeiterlesenGebärdensprachen in Europa
Wie viele Gebärdensprachen existieren in den europäischen Staaten? Wie ist die jeweilige rechtliche Stellung und wie werden sie gefördert? Ich habe den Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages gebeten, eine Aufstellung über diese Fragen zu erstellen.
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