Inklusion, Teilhabe, Politik – Was können wir vor Ort tun?

Veranstaltungs-Datum: 23. Mai 2019 | Uhrzeit: 19 Uhr | Ort: Idar-Oberstein

In diesem Jahr feiert die UN-Behindertenrechtskonvention ihren zehnten Geburtstag – doch von einer gleichberechtigten und vollumfänglichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung sind wir noch meilenweit entfernt.

Viele Menschen mit Behinderungen müssen noch immer in „Sonderwelten“ leben, arbeiten und lernen und werden so von der Gesellschaft ausgeschlossen: Sie gehen nicht in eine inklusive, sondern eine Förderschule, arbeiten in Werkstätten und wohnen nicht im eigenen Zuhause, sondern in einer Behinderteneinrichtung. Auch im Bereich politische Partizipation sind die Hürden hoch – Veranstaltungsorte und Wahllokale sind oft nicht barrierefrei, für ehrenamtliches politisches Engagement wird die nötige Assistenz nicht unbedingt gewährt.

Wir müssen diese Sondereinrichtungen und Barrieren endlich überwinden! Behinderte Menschen haben ein Recht auf Teilhabe – überall. Beim Weg in eine inklusive Gesellschaft kommt den Kommunen eine entscheidende Rolle zu. Beiräte für Menschen mit Behinderung, kommunale Inklusionsbeauftragte oder -konzepte – das sind nur drei Stellschrauben, um den Anliegen von Menschen mit Behinderung vor Ort mehr Gehör zu verschaffen.

Gespräch und Diskussion über Wege zu einer inklusiven Gesellschaft und Handlungsmöglichkeiten vor Ort:

am Donnerstag, den 23. Mai, um 19 Uhr
Kontaktstelle des Gemeindepsychiatrischen Zentrums
Bahnhofstr. 25, 55743 Idar-Oberstein