Trier und Rheinland-Pfalz

Ich lebe inzwischen seit über 25 Jahren in Trier (Rheinland-Pfalz) und fühle mich sehr wohl in unserer kleinen Großstadt. Gekommen bin ich Mitte der 1990er Jahre auf der Suche nach einem Ort zum Studieren.

Ganz besonders gefällt mir, dass es in Trier eine starke Zivilgesellschaft und viele politisch interessierte Menschen gibt, die sich friedenspolitisch engagieren, Flagge gegen Rechtsradikale zeigen oder gegen das Atomkraftwerk in Cattenom demonstrieren. Das Trierer Stadttheater, die vielen unabhängigen Theatergruppen und unser Programmkino garantieren ein buntes kulturelles Angebot – das man in der lebhaften Kneipenszene ausklingen lassen kann. Doch auch in Trier merken wir, wie die Gesellschaft auseinander driftet. Abgehängte Stadtteile mit einer hohen Arbeitslosigkeit, ausufernde Prostitution und leere kommunale Kassen sind nicht wegzudiskutieren.

Politisch gibt es deshalb viel zu tun. Welche Themen mir in meinem Wahlkreis Trier und in Rheinland-Pfalz besonders unter den Nägeln brennen, erfahren Sie hier.

Meldungen aus Trier und Rheinland-Pfalz:

14.02.2019 | Pressemitteilung Cattenom muss vom Netz

Atomkraftwerk Cattenom

Mit einem Entschließungsantrag, der morgen im Bundesrat beraten wird, fordert u.a. Rheinland-Pfalz den Bund auf, sich für die Abschaltung grenznaher Atomkraftwerke wie Cattenom einzusetzen.

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20.12.2018 | Veranstaltung Ringvorlesung: Die imperiale Lebensweise infrage stellen

Norbert Kuhn (Präsident der Hochschule Trier), Corinna Rüffer und Ulrich Brand (Universität Wien) stehen nebeneinander.

Die westliche Wirtschafts- und Lebensweise müsse sich radikal ändern – verlangte Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik, in seinem Vortrag „Mit Klimagerechtigkeit gegen die imperiale Lebensweise?“. Im vollbesetzten Hörsaal der Hochschule Trier leistete er am 18. Dezember einen wichtigen Beitrag zur Ringvorlesung „Die nachhaltige Gesellschaft. Eine Utopie?“.

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10.12.2018 | Veranstaltung Ringvorlesung: „Unser Verhalten soll enkeltauglich werden“

Wie können Konsumenten, Unternehmen und Hochschulen zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen? Diese Frage stand im Zentrum der zweiten Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Die nachhaltige Gesellschaft. Eine Utopie?“ am 6. Dezember an der Hochschule Trier.

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