Petition mitzeichnen: Pestizidkontrolle zum Schutz von Bienen

[17.04.2019]  Petition
Bienen auf einer Bienenwabe
© David Mark/pixabay.com

Die Risikoprüfung von Pestiziden ist unzureichend. Die Folge: Es werden viele Pflanzenschutzmittel zugelassen, die Bienen und andere wichtige Insekten schädigen. Eine Petition fordert deshalb eine grundlegende Reform der Zulassungsverfahren für Pestizide.

Bei der Risikoprüfung von Pestizidwirkstoffen gibt es „erhebliche Defizite“, hat das Europäische Gericht 2018 in seinem Urteil zum Verbot bienenschädlicher Neonicotinoide bestätigt. Trotzdem werden nach wie vor viele Pflanzenschutzmittel zugelassen, die Bienen und andere wichtige Insekten schädigen. Denn als Ersatz für die verbotenen Pestizide kommen neue Mittel zum Einsatz, die nach denselben, mangelhaften Sicherheitsprüfungen zugelassen werden.

Um das Bienen- und Insektensterben aufzuhalten, ist deshalb ein unabhängiges, transparentes Zulassungsverfahren von Pestiziden nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nötig.

Und das fordert eine aktuelle Petition, die noch bis 1. Mai mitgezeichnet werden kann: Petition zur „Reformierung der Risikoprüfung für Pestizide zum Schutz von Bienen und anderen Insekten“ auf epetitionen.bundestag.de mitzeichnen

Wenn bis zum 1. Mai mindestens 50.000 Bürgerinnen und Bürger die Petition unterschreiben, befasst sich der Petitionsausschuss des Bundestages in einer öffentlichen Sitzung mit dem Anliegen. Daran nimmt auch die/der PetentIn und ein/e VertreterIn des zuständigen Ministeriums teil.