Verkehrspolitik à la Wissing ist Gift fürs Klima

[06.05.2019]  Pressemitteilung
Transparent „Nein zum Moselaufstieg“
© BI „Nein zum Moselaufstieg“

Zu den Äußerungen von Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) zum Planungsstand des Moselaufstiegs in der Samstag-Ausgabe des Trierischen Volksfreunds erklärt Corinna Rüffer, GRÜNE Bundestagsabgeordnete aus Trier:

Verkehrsminister Wissing will den Moselaufstieg gegen alle Widerstände so schnell wie möglich bauen. Der Minister ist ganz offensichtlich noch nicht im Jahr 2019 angekommen: Alles redet über Klimaschutz und er würde am liebsten planungs- und umweltrechtliche Vorgaben aushebeln. Um dem Pariser Klimaschutzabkommen gerecht zu werden, müssen wir unser Mobilitätsverhalten drastisch ändern und die Verkehrswende zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität zügig vorantreiben, denn der Verkehrssektor ist einer der Hauptverursacher von Treibhausemissionen in Deutschland.

Jeden Freitag kämpfen jungen Menschen auch in Rheinland-Pfalz für ihre Zukunft. Eine rückwärtsgewandte Verkehrspolitik, die weiterhin auf Straßenbaumonster wie den Moselaufstieg setzt, zerstört jedoch ihr Recht auf einen lebenswerten Planeten. Wissing und die FDP haben das immer noch nicht mitbekommen. Sie merken nicht, dass uns die Zeit davon läuft.