Starke Frauenbeauftragte in Werkstätten

[27.01.2016] 

Ich unterstütze den Appell des Projektes „Frauenbeauftragte in Einrichtungen“ von Weibernetz. Die Bundesregierung muss im Rahmen der Überarbeitung der Werkstättenmitwirkungs-Verordnung sicherstellen, dass Frauenbeauftragte in Werkstätten für behinderte Menschen erfolgreich arbeiten können.

Im Rahmen der Novellierung der Werkstättenmitwirkungs-Verordnung (WMVO) ist geplant, dass es künftig in allen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) neben Werkstatträten auch Frauenbeauftragte geben soll. Sie sollen aus den Reihen der weiblichen Beschäftigten gewählt werden. Frauenbeauftragte in Einrichtungen der Behindertenhilfe sind wichtig, um Frauen mit Behinderung zu stärken und besser vor Gewalt zu schützen.

Damit die Frauenbeauftragten in der WfbM dann auch gut arbeiten können, müssen entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Deshalb fordert Weibernetz:
– Eine Frauenbeauftragte pro Standort der WfbM.
– Mitbestimmung und Mitwirkung bei allen Fragen, die die weiblichen Beschäftigten in den WfbM betreffen.
– Klare Positionierung des Amts der Frauenbeauftragten in WfbM.
– Recht auf Schulung der Frauenbeauftragten und ihrer Unterstützerinnen.
– Bereitstellung aller notwendiger Kommunikationshilfen sowie weiterer Voraussetzungen zum Schaffen von Barrierefreiheit.