Klimakrise: Falsche Richtungsentscheidungen verhindern

[12.07.2019]  Im Gespräch
Mehrere Menschen vor dem Trierer Wahlkreisbüro

Wie viel Radikalität braucht der Kampf gegen die Klimakrise? Unter diesem Titel haben wir Anfang Juli vor meinem Wahlkreisbüro zusammen mit VertreterInnen von Extinction Rebellion, Fridays For Future und interessierten Menschen in Trier diskutiert.

Der Abend war vor allem ein Ort des Austauschs zwischen AktivistInnen und PolitikerInnen verschiedener Ebenen von der Kommunal- bis zur Bundespolitik. Man war sich einig, dass wir sehr schnell und entschlossen vor Ort in Trier wichtige Entscheidungen zur Bekämpfung der Klimakrise treffen müssen. Dazu gehört auch, falsche Richtungsentscheidungen in der Stadtpolitik zu verhindern – wie beispielsweise das geplante Einkaufszentrum Globus außerhalb der Stadt, wo man im Prinzip nur mit dem Auto einkaufen gehen kann und das zudem den Trierer Einzelhandel gefährden würde. Das gleiche gilt für Moselaufstieg. Angesichts der voranschreitenden Klimakrise gilt es, alles daran zu setzen, diesen Autobahnzubringer durch ein wertvolles Waldgebiet noch zu verhindern.

Neben der politischen Ebene wurde auch über die Rolle von Bildung und Information diskutiert, um BürgerInnen und KonsumentInnen mündiger zu machen. Den Medien wurde dabei eine große Bedeutung zugesprochen: In dem sie die Dramatik der Klimakrise deutlich machen, eröffnen sich gesellschaftliche Diskussionsräume, die wiederum die Möglichkeit für angemessene politische Entscheidungen schaffen können, erklärten VertreterInnen von Extinction Rebellion.

Wir haben einige Stimmen per Video festgehalten: www.youtube.com